Gut geschossen Lady Lions ! 3 Siegerkanonen in Hornberg

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Das Traditionsturnier in Hornberg hat weiter einen unverändert hohen Stellenwert in Ringerkreisen. Die außergewöhnliche Siegertrophäe, eine dem „Hornberger  Schießen“ nachempfundene Holzkanone, lockte am ersten Veranstaltungstag 191 Ringer, darunter 136 Ringerinnen, auf die Matten. Der SC Korb belegte in der Vereinswertung Rang drei und war obendrein der beste Mädchen/Damen-Verein !

Einen sehr starken Auftritt legten unsere Lady Lions hin. Viele Wünsche gingen an diesem Tag in Erfüllung. Tabea Trinkner wiederholte ihren Vorjahreserfolg allem durch ihre sehr ausgereifte Technik. Mit Glück und Kampfgeist überstand sie auch eine brenzlige Situation im Finale gegen die Polin Julia Molinska (Heros Czarny Bor).

Endlich die Kanone gewonnen. Das gilt für Eleni Zagliveri. Die hatte zwar schon zig Tuniersiege in der Tasche, aber in Hornberg wollte es bisher nie so recht klappen. Mit sechs Schultersiegen ließ sie diesmal keine Zweifel aufkommen, wem die Sieger-Kanone diesmal gehört.

Wenn es läuft, dann läuft es. Auch Georgia Kazantzidou konnte einen dicken Haken in ihr Notizbuch machen. Sie besiegte im Finale erstmalig Carolin Kitiratschky vom SV Triberg, die Deutsche Vize-Meisterin von 2016. Richtig strahlen konnte Lena-Sophie Burtsche. Der gelang zum ersten Mal der Sprung auf das Siegerpodest bei solch einem hochkarätigem Turnier. Da war die Mama in der Fankurve mächtig stolz.

Ein wenig frustriert kam Mia Oswald vom Abwiegen zurück. Das ein Start in der Frauenkonkurrenz nicht ganz einfach ist, war ihr bekannt, aber die Auslosung war schon ein Schock. Die knappe Niederlage gegen die Deutsche Vize-Meisterin der Juniorinnen, Sina Moosmann (KSV Tennenbronn), dürfte ihr jedoch gezeigt haben, dass man an sich glauben muss. Mit dem Rücken zur Wand besiegte Mia dann die Deutsche Vize-Meisterin von 2016, Lea Bauer vom AC Heusweiler. Am Ende des Turniertags nahm sie Rang fünf und jede Menge Selbstvertrauen mit nach Hause.

Nicht sonderlich glücklich war Sarah Knödler nach ihrem Finalkampf und verschwand zunächst aus dem Sichtfeld. Sie hatte den Turniersieg quasi schon vor Augen, verlor gegen Sophia Schäfle (Freiburg) aber völlig ihre Linie und auch den Kampf. Zoi Kaidopoulou rundete das gute Abschneiden mit dem sechsten Rang ab.

Als einziger (einsamer) Löwe ging Sokratis C. Kazantzidis an den Start. Er erwischte keinen guten Wettkampftag und schied vorzeitig aus.

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